Backup und Wiederherstellung
Neben den Sicherungen in Azure (Soft Delete, Löschschutz) kann Keevault einen Tresor als verschlüsselte Backup-Datei sichern und wieder zurückspielen. Das geht nur für Tresore in Azure Key Vault und nur für Besitzer (Owner) der Subscription, in der der Key Vault liegt.
Backup erstellen
- Rechtsklick auf den Tresor → Backup erstellen (Owner).
- Speicherort wählen. Die App sichert alle Einträge, Ordner, Logos und die Lizenz des Tresors in eine
.kvbackup-Datei. - Die App erzeugt ein Backup-Passwort (30 Zeichen) und zeigt es genau einmal an. Es wird nirgends gespeichert – auch nicht bei uns.
- Passwortblatt drucken und bestätigen, dass das Passwort sicher abgelegt ist.
Ohne das Passwort ist das Backup unbrauchbar. Wer Datei und Passwort hat, kann alle Passwörter des Tresors lesen. Lege das Blatt in einen Tresor oder ein Bankschließfach und bewahre es getrennt von der Datei auf. Für die sichere Aufbewahrung von Backup-Datei und Passwort ist der Kunde selbst verantwortlich.
Bei zusätzlich verschlüsselten Tresoren bleiben die Einträge auch im Backup zusätzlich verschlüsselt: Zum Lesen braucht es nach der Wiederherstellung weiterhin Passkey oder Masterpasswort.
Wiederherstellen
- Rechtsklick auf den Ziel-Tresor → Backup wiederherstellen (Owner).
- Backup-Datei wählen – die App zeigt, aus welchem Tresor und von wann sie stammt.
- Backup-Passwort vom Passwortblatt eintippen (Groß-/Kleinschreibung und Bindestriche egal) und bestätigen.
Dabei gilt:
- Fehlende und gelöschte Einträge kommen zurück (auch aus dem Papierkorb des Key Vaults).
- Geänderte Einträge erhalten den Stand des Backups; der bisherige Stand bleibt im Verlauf.
- Einträge, die nicht im Backup sind, bleiben unverändert.
- In einen anderen Tresor lassen sich Backups ebenfalls zurückspielen – Lizenz und Kennung des Ziel-Tresors bleiben dann erhalten. Zusätzlich verschlüsselte Tresore lassen sich nur in denselben Key Vault zurückspielen.
Warum nur für Owner?
Ein Backup enthält alle Passwörter eines Tresors in einer Datei – genau das, was Keevault sonst verhindert (es gibt keinen Export). Deshalb bleibt diese Funktion denen vorbehalten, die ohnehin die volle Kontrolle über die Subscription haben.